Das Elektromagnetische Spektrum

Licht, Farbe und Wärme sind Beispiele elektromagnetischer Energie. Das menschliche Auge nimmt nur einen Teil des elektromagnetischen Spektrums wahr, und zwar das so genannte Lichtspektrum. Die Haut kann allerdings auch Temperaturunterschiede empfinden.

Elektromagnetische Strahlung ist eine Form der Energieausbreitung, die in Wellenlängen gemessen wird, und durch ihre Frequenz oder Wellenlänge charakterisiert wird. Die Strahlung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit (mehr Informationen über Frequenz, Wellenlänge und Lichtgeschwindigkeit finden Sie im Tutorium Spektren der Erde).

Das elektromagnetische Spektrum kann in Verbindung mit der Frequenz (gemessen in Hertz) oder der Wellenlänge (gemessen in Mikrometer, Millimeter oder Meter) dargestellt werden. Siehe hierzu die untere Abbildung.

Das elektromagnetische Spektrum lässt sich in mehrere Bereiche aufteilen und beginnt mit sehr kurzen Wellenlängen und hohen Frequenzen mit Röntgenstrahlen im Bereich von ungefähr 0,01µm. Es folgt die ultraviolette Strahlung mit Wellenlängen von 0.1 µm (1*10-6m). Der Bereich des für den Menschen sichtbaren Lichts reicht von 0.38 µm bis 0.78 µm und umfasst die Farben violett, blau, grün, gelb bis zu orange und rot. An das sichtbare Spektrum schließen sich infrarote Wellenlängen an, gefolgt von langen Wellenlängen wie Mikrowellen und Radiowellen. Infrarote Wellenlängen werden in nahes Infrarot, mittleres Infrarot und thermales Infrarot aufgeteilt (mehr dazu unter Spektren der Erde).

Quellen für elektromagnetische Strahlung sind die Sonne, die Erde mit ihrer infraroten Strahlung und aktive Satellitensensoren.

Das Elektromagetische Spektrum
Das elektromagnetische Spektrum und die atmosphärische Durchlässigkeit.
Eigene Darstellung, nach: Albertz 2007